Gemeinde Nufringen

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An dieser Stelle und über die Nufringer APP veröffentlichen wir aktuelle Mitteilungen.

Information zum Breitbandausbau in Nufringen und im Landkreis Böblingen

Am 24. Januar 2024 fand in Böblingen eine Informationsveranstaltung zum Glasfaserausbau statt, an der auch Bürgermeister Welte teilnahm. Den bisherigen eigenwirtschaftlichen Breitbandausbau haben in Nufringen sowohl die Deutsche Glasfaser als auch die Telekom Deutschland ohne gegenseitige Überbauung geleistet. Die Verlegung und ggf. noch erforderliche Mängelbeseitigung wurde und wird dankenswerterweise vom Ortsbauamt kontrollliert.

Während in Nufringen schon die meisten Haushalte und Gewerbebetriebe das Angebot zum Breitbandanschluss erhalten haben und die Gelegenheit zur Verlegung an das Haus oder zum direkten Anschluss an das schnelle Internet nutzen konnten, ist auch in anderen Kommunen vom Landkreis Böblingen die Digitalisierung in vollem Gange. Die Gemeinde Nufringen hofft, dass mit Hilfe vom Zweckverband Breitbandausbau Landkreis Böblingen, über eine gemeinsame kommunale Ausschreibung und einen Fördermittelantrag, noch die letzten wenigen und vom Ort abgelegenen Gebäude angeschlossen werden können. Dazu gehören beispielsweise auch die Vereinsgebäude. Die letzte Ausschreibung war ergebnislos, wird aber wiederholt.

Schon heute sind rund 21.000 der geplanten rund 46.000 Glasfaseranschlüsse gebaut. Der Erfolg beruht auf einer engen Zusammenarbeit mit dem Landkreis, dem Zweckverband Breitbandausbau Landkreis Böblingen und der Gigabit Region Stuttgart GmbH.
„Der Glasfaserausbau ist ein entscheidender Schritt in Richtung Digitalisierung und wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit“, unterstrich Landrat Roland Bernhard im Rahmen eines Pressetermins. „Dank der engagieren Arbeit der Telekommunikationsunternehmen liegt der Landkreis Böblingen mit 48,2% angeschlossener Haushalte deutlich über dem Regionsschnitt von 38,9%. Dieses Tempo beim Ausbau ist beeindruckend; so machen wir den Landkreis Böblingen fit für die Zukunft.“

Perouse, ein Ortsteil der Stadt Rutesheim, ist das erste vollständig abgeschlossene Projekt im Landkreis Böblingen. In den Kommunen Deckenpfronn, Gärtringen-Rohrau, Hildrizhausen, Herrenberg (Haslach/-Süd) und Nufringen sind die Tiefbauarbeiten fast oder ganz erledigt. Außerdem laufen Tiefbauarbeiten in Aidlingen, Bondorf, Gäufelden, Holzgerlingen, Jettingen, Mötzingen und Weil im Schönbuch. In diesem Jahr startet der Bau in Weissach und auch Gärtringen wird folgen.

„Der Landkreis Böblingen ist ein gutes Beispiel dafür, dass wenn alle das gleiche Ziel vor Augen haben, so ein großes Infrastrukturprojekt auch erfolgreich umgesetzt werden kann. Dabei ist die Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Landkreis Böblingen und der Gigabitregion Stuttgart entscheidend. Denn gerade in Situationen wo mal es mal ‚hakt‘ ist es wichtig, auf Augenhöhe zu sprechen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen“, so Anja Genetsch, Bereichsleiterin Kommunale Kooperationen Deutsche Glasfaser.

Die Kooperation mit der Gigabitregion Stuttgart reicht über den Landkreis Böblingen hinaus. „Ende des Jahres soll die Hälfte der Haushalte in der Region Stuttgart mit Glasfaser versorgt sein, dies ist unser erster Meilenstein. Dank des hohen Ausbautempos sind wir sind auf einem guten Weg dahin. Alle in der Region aktiven Telekommunikationsunternehmen erhalten von der GRS und den Zweckverbänden der Landkreise dieselbe Unterstützung bei der Verfolgung ihrer Ausbaupläne. Der Landkreis Böblingen liegt im Landkreisvergleich mit an der Spitze und hat das 50-Prozent-Ziel schon heute so gut wie erreicht. Die Deutsche Glasfaser hat dazu einen wichtigen Beitrag geleistet“, sagt der Breitbandbeauftragte der Region und Geschäftsführer der Gigabit Region Stuttgart GmbH (GRS) Hans-Jürgen Bahde.

Während Kupferkabel oft nach etwa 20 Jahren ausgetauscht werden müssten, sollen Glasfaserkabel bei guter Wartung 40 Jahre und länger halten. Diese Langlebigkeit reduziert den Bedarf an häufigen Austauschprozessen, die ressourcenintensiv sind. Dies erklärt auch, dass es sich beim Breitbandausbau in Deutschland um eines der größten Infrastrukturprojekte der letzten Jahrzehnte handelt. In Deutschland liegt der Verlegeanteil gemäß den vorliegenden Zahlen derzeit bei ca. 36 Prozent (FTTH/FTTB). Damit haben etwa 16 Millionen Haushalte Zugang zu einem Glasfaseranschluss. Das Ziel der Bundesregierung ist eine Glasfaserabdeckung von 50 Prozent bis Ende 2025. Bis Ende 2030 soll Glasfaser flächendeckend in ganz Deutschland ausgebaut sein. Deutschland selbst stand beim Anteil von Glasfaseranschlüssen an allen stationären Breitbandanschlüssen in den Ländern der OECD im Dezember 2023 noch an drittletzter Stelle auf Platz 36. Beim werteinschätzenden Kauf und bei der Miete von Immobilien wird nach dem schnellen Internetanschluss gefragt, um auch zeitgemäßes Homeoffice zu ermöglichen. Ein nachträglicher Anschluss ist selbstverständlich mit Zusatzkosten verbunden.

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